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Masterentwürfe geben Impulse für die Weiterentwicklung des Murgparks/Ausstellung im Rossi-Haus

Wie lässt sich der Murgpark an der BadnerHalle neu denken? Als Ort am Wasser, als Verbindung zwischen Park, BadnerHalle und Innenstadt, als Raum zum Verweilen oder für Veranstaltungen? Mit diesen Fragen haben sich vier Masterstudentinnen des Studiengangs Architektur an der Hochschule Karlsruhe im Wintersemester 2025/2026 beschäftigt.

Im Rahmen des Wahlfachs Freiraumplanung entwickelten sie Entwurfskonzepte zur möglichen gestalterischen und funktionalen Weiterentwicklung des Parkbereichs. Von Montag, 16. März, bis Sonntag, 29. März, werden die Entwürfe und Pläne im Rossi-Haus ausgestellt und können unter der Woche zwischen 10 und 16 Uhr besichtigt werden.
Die Arbeiten stellen keine konkreten Planungen dar, sondern verstehen sich als konzeptionelle Beiträge. Sie liefern fachliche Impulse und zeigen unterschiedliche Perspektiven auf, wie sich der Murgpark langfristig weiterentwickeln und stärker in den Stadtraum einbinden ließe.

Der Murgpark bildet den letzten noch nicht überarbeiteten Abschnitt dreier zusammenhängender Parkflächen entlang der Murg: Murgpark, Pagodenburganlage und Spielplatz Pagodenburg. Während die angrenzenden Bereiche in den vergangenen Jahren neugestaltet wurden, besteht für diesen Abschnitt weiterhin Entwicklungsbedarf. Eine konkrete Umplanung ist derzeit nicht vorgesehen. Mit Blick auf die Landesgartenschau 2036 sowie auf geplante Maßnahmen an den Murgdämmen im Zuge des technischen Hochwasserschutzes sieht die Stadt jedoch langfristiges Potenzial für eine Weiterentwicklung des Areals.

Im Mittelpunkt der Entwürfe stand unter anderem die stärkere räumliche und funktionale Verbindung zwischen Murgpark und BadnerHalle. Darüber hinaus beschäftigten sich die Studentinnen mit Möglichkeiten, den Park stärker zur Murg hin zu öffnen und die Aufenthaltsqualität am Wasser zu verbessern. Auch die Anbindung zur Kapellenstraße und damit zur Innenstadt wurde in den Arbeiten aufgegriffen, um die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit des Parks im Stadtraum zu erhöhen.

Die vier Entwurfskonzepte zeigen unterschiedliche Herangehensweisen und Nutzungsschwerpunkte. Vorgeschlagen wurden sowohl aktiv nutzbare Parkbereiche mit Sport- und Bewegungsangeboten als auch ruhigere Zonen, etwa in Form kleiner Sitzbereiche oder Atriumsbereiche mit Bühnenflächen für Veranstaltungen. In allen Entwürfen spielte zudem ein gastronomisches Angebot eine Rolle, entweder als dauerhafte Nutzung oder in temporärer Form, im Park selbst oder in Verbindung mit der BadnerHalle.

Betreut wurde das Entwurfsprojekt von Sonja Kosina vom Landschaftsarchitekturbüro Setup, das in Rastatt unter anderem mit der Neugestaltung der Pagodenburganlage sowie mit der jüngsten Umgestaltung des Spielplatzes Pagodenburg beauftragt war.

Vier Masterstudentinnen mit Entwurf
(Erstellt am 10. März 2026)

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